Manfred Ruß zum 70. Geburtstag gratuliert

22.03.2026
Verein
Familie und Vereine feiern mit Manfred Ruß Geburtstag

Wenn man auf das Leben von Manfred Ruß blickt, erkennt man ein Muster, das sich wie ein roter Faden durch sieben Jahrzehnte zieht: absolute Präzision und der unbedingte Wille, für andere da zu sein. Kürzlich feierte der „Taktgeber“ der Kreiseinsatzzentrale seinen 70. Geburtstag – ein Meilenstein für einen Mann, der in der Oberpfalz eine Heimat und in der Hilfe am Nächsten seine Berufung gefunden hat.

Vom Feingefühl des Goldschmieds zur High-Tech-Rettung

Seinen Ursprung hat Manfred Ruß in Franken. Dort, in Schweinfurt, erlernte er ein Handwerk, das Geduld und ein extrem ruhiges Händchen erfordert: Er wurde Goldschmied. Doch schon während er edle Metalle formte, formte sich auch sein ehrenamtliches Profil. Beim BRK Schweinfurt und später in der dortigen Leitstelle lernte er das Handwerkszeug der Lebensrettung.

Dass der Franke schließlich zum geschätzten Oberpfälzer wurde, verdanken wir der Liebe. Seine Frau Brigitte war der Kompass, der ihn in unsere Region führte. In Kothmaißling schlug er Wurzeln, doch beruflich blieb er seiner Leidenschaft treu: Als Mann der ersten Stunde baute er die Integrierte Leitstelle Regensburg mit auf und wurde dort zum unverzichtbaren Experten für Technik und Koordination.

Der Fels in der Brandung: Die KEZ und der „rettende Engel“

Für die Feuerwehren im Landkreis Cham ist Manfred Ruß weit mehr als ein Name im Funkverzeichnis. Seit 2018 leitet er die Kreiseinsatzzentrale (KEZ). Unter dem Rufnamen „Florian Cham 1/14“ behält er selbst dann den Überblick, wenn die Wetterlage oder Großereignisse das Land in Atem halten. In Kothmaißling selbst erinnert man sich an viele brenzlige Situationen, in denen er als „rettender Engel“ zur Stelle war – besonnen, fachkundig und immer menschlich.

Ein Dorf gratuliert: Von Schützenkönigen und Kapellenfreunden

Wie tief er in der Gemeinschaft verwurzelt ist, zeigte die beeindruckende Schar der Gratulanten. Als Schützenkönig von 2023 und aktiver Pistolenschütze ist er aus dem Vereinsleben der Schützen nicht wegzudenken. Sein Terminkalender ist auch im „Ruhestand“ prall gefüllt, was die Abordnungen der Vereine bewiesen:

Die Vorstände des OGV Windischbergerdorf und des Fördervereins der Dorfkapelle Kothmaißling brachten wie die FFW Kothmaißling, die SpVgg Windischbergerdorf  und die Gemütlichen Schützen Kothmaißling ihren Dank für sein Treue zum Ausdruck.

Bei aller Technik, Funkdisziplin und Vereinsarbeit gibt es für Manfred Ruß jedoch ein Projekt, das alle anderen überstrahlt: seine Familie. Als stolzer Vater von zwei Kindern hat er nun in seinen vier Enkelkindern die wohl dankbarsten „Einsatzkräfte“ gefunden. Wenn er die Rolle des Opas einnimmt, rücken Funkgerät und Schützenkette in den Hintergrund – dann zählt nur noch die gemeinsame Zeit.

Die Vereine und seine Weggefährten sagen: „Vergelts Gott, Manfred!“ Wir wünschen ihm für das neue Jahrzehnt Gesundheit, stets eine ruhige Hand am Zielfernrohr und weiterhin so viel Freude an seiner großen Familie.